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Julia Schrenk on the way to Dakar!

Das Africa Eco Race 2014 - die ultimative Herausforderung!

Julias Heldenreise - eine wahre Geschichte!

Together, they are invincible: pure Elite!

"Navigator" Christian Horwath in Action!

Finaly - she did it!

Julia hat es geschafft!

Donnerstag, 16. Januar 2014

Ewartungen

Neid muss man sich verdienen ...


Das Africa Eco Race 2014 ist gefahren, aber die Rally ist noch nicht vorbei. In vielen Köpfen ist die Geschichte der 24-jährigen Berndorferin Julia Schrenk noch präsent und viele reden noch darüber.
Das freut uns, denn das war eines der Ziele des gesamten Projekts "Rally Queen": dass dieser Sport und das Flair dieser Abenteuer zurück in die Wohnzimmer der Zuseher und Leser kommt.
Ein anderes Ziel war es, allen jungen Talenten im Sport zu beweisen, dass es doch Sponsoren, Unternehmen und Unterstützer jeder Art gibt, die gerne fördern.
Und, dass dieser Sport Menschen unterstützt, die Hilfe brauchen.

Diese Ziele haben wir gemeinsam erreicht.


Julias Mitstreiter- zum Beispiel Martin Fontyn, der trotz einer gebrochenen Rippe Julia voll unterstützt hat - haben das ihre dazu beigetragen, dass die Berichterstattung über dieses Abenteuer Millionen Menschen erreicht hat.





Aber wo viel Licht ist, ist auch ein wenig Schatten und den wollen wir nicht unerwähnt lassen.
Gerade in den letzten Tagen lesen wir in einigen Foren und auf einigen Portalen, dass Julia Schrenk "unter den Erwartungen" geblieben sei....
Und das, mit Verlaub, ist völliger Schwachsinn: Julia Schrenk hat die gesetzten Ziele mehr als nur erreicht - sie hat sie um ein Vielfaches übertroffen und tatsächlich übermenschliches geleistet.
Warum:
Das Projekt "Rally Queen" hatte als Ziel, einer jungen Sportlerin aus dem Bereich Offroad die Möglichkeit zu geben, das Africa Eco Race zu bestreiten. Da wir wussten, wie schwierig und aufwendig schon das an den Start gehen bei so einem Event ist, war das die Erwartung, die wir in das Projekt gesetzt haben:
unsere Rally Queen musste bei Null anfangen und sich alles was zu so einer Rally gehört anlernen und antrainieren, damit sie überhaupt an den Start gehen kann.
Monate der Entbehrung, der Disziplin und der kleinen und großen Erfolge hatte Julia dabei erlebt. Und weil sie keine Profisportlerin ist, die aus solchen Events den Lebensunterhalt bestreitet, ging sie nebenbei arbeiten, studierte weiter und krempelte ihr ganzes Leben für diesen einen Event um.



Und damit hat sie die Botschaft, die wir allen Zusehern und Lesern zugänglich machen wollen, anschaulich gelebt: alles ist möglich, jede /jeder kann es schaffen.

Nun wird ihr Rennverlauf teilweise so dargestellt, als wäre es eine Erwartung gewesen, dass sie bis nach Dakar durchfährt - ja überhaupt ankommt. Das stimmt schlicht nicht - und wer sich auch nur ein wenig in die Geschichte des Africa Eco Race eingelesen hat - oder sich auch nur ein wenig darüber informiert hat, der weiß, dass gerade bei dieser Rally ein Durchkommen bei fast allen Teilnehmern - auch und gerade bei denen, die schon jahrelang Rallyerfahrung haben - viel mit Glück zu tun hat.
Das Ziel war es, die Rally Queen an den Start zu bringen - mit allen Auflagen. Und die waren gewaltig.



Wenn wir ein Jahr zurückblicken und uns den Rennverlauf des letzten Africa Eco Race ansehen, dann finden wir dort auch Österreicher, die Etappen ausgesetzt haben, weil sie erkrankt waren und dann als Helden gefeiert wurden...

Woher also dieses etwas unverständliche Machogehabe, dass diese junge Frau "unter den Erwartungen" geblieben sei?

Julia hat es sich selbst zum Ziel gesetzt, nach Dakar zu gelangen. In Zahlen ausgedrückt: 55,5 kg Mensch haben es sich in den Kopf gesetzt, 180 kg Metall und Kunststoff mehr als 5500 km durch unwegsamstes Gelände und Dünen zu prügeln, die so hoch sind, dass man meinen könnte es tun sich Berge aus Sand vor einem auf.



Der Sturz am zweiten Tag, der sie ohne ihres Zutuns blockiert hat (denn man darf hier nicht vergessen, dass ihr Motorrad zwei (!) Tage mit dem Schleppwagen der Orga unterwegs war) war einfaches Rennschicksal, das auch viele andere Fahrer erlitten haben. Rund einen Kilometer von ihr entfernt, kam auch der Vorjahreszweite zum Liegen - der obendrein fast schon in Frankreich ausgeschieden wäre. Auch er musste elend lange auf sein Streitross warten - darüber spricht man nicht.

Oder die Augenentzündung, die Julia beeinträchtigte: wer stößt sich daran, dass sie deswegen aussetzen musste? Im Gegenteil: sie hat trotzdem mit Schmerzen das Rennen fortgesetzt!
Bei anderen Fahrern wird das als unglaubliche Leistung hervor gestrichen - was es ja auch ist - bei Julia wird es "vergessen"?



Sie hat Dakar auf dem Motorrad erreicht und falls man auch das vergessen möchte: alleine!



Eines muss man hier auch erwähnen: Julia hat einen Zusammenhalt in den Fahrerlagern geschaffen, der gezeigt hat, dass bis auf ganz wenige Ausnahmen, alle Teilnehmer an diesem unglaublichen Abenteuer den Geist solcher Events verstanden haben. Es geht hier trotz allem um ein Miteinander.

Natürlich hat es während des Africa Eco Race weitaus bessere und schnellere Fahrer gegeben: Robert Theuretzbacher zum Beispiel, der insgeheim zum eigentlichen Gewinner mutierte. Fünf Etappen hat der sympathische Rallycrack gewonnen und zudem auch unsere Sympathien in einem ganz besonderem Ausmaß:
Als Julia überfällig war, hat er sofort den Vorschlag gemacht, aus dem Fahrerlager aufzubrechen und eine Suche nach ihr zu starten! Obwohl er nach einem harten Tag bestimmt keine Lust mehr verspürte in der Dunkelheit durch die Dünen zu rasen, und trotzdem nicht gezögert hätte, um den Rookie Julia Schrenk zu suchen...



Und das sind die Geschichten, die diese Rally schreibt - ein Zusammenhalt in der Rallygemeinschaft wenn ein anderer Teilnehmer abgängig ist.

Liebe Freunde, Julia hat außergewöhnliches geleistet und viele Zeichen auch für die Zukunft gesetzt. Und sie hat sich den Neid, der jetzt an manchen Ecken hervor gekrochen kommt hart verdient, denn Neid muss man sich verdienen...



Bleibt dran, denn eines ist gewiss: nach der Rally ist vor der Rally und es wird ein neues Abenteuer geben! Vielleicht sogar mit Dir?


 

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