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Samstag, 27. Dezember 2014

Das Africa Eco Race – Julias Mission

"Empress Julia" ist auf dem Weg!




Julia Schrenk – Eure „Königin der Herzen“ - ist heute früh von Wien aus aufgebrochen, um Ihr Projekt „Education 4 Future – Bildung für die Zukunft“ in die Tat umzusetzen …

Die junge Frau aus Berndorf, die mit Ihrem Abenteuer - „Rally Queen“ - tausende Menschen begeistert und den Weg für viele Frauen in die Rallyszene interessant gemacht hat, hat nicht nur als erste Österreicherin an dieser wohl härtesten Marathon-Rally der Welt teilgenommen, sondern dieses Rennen auch bis ins Ziel geschafft.




Auf Ihrer Reise von Frankreich bis nach Dakar legte sie einen Stopp in Nouakchott (Mauretanien) ein, um den Kindern einer Schule vor Ort eine Solarenergie-Anlage zu bringen (noch einmal einen großen Dank an die Sponsoren Elite Service GmbH und Ökovolt).



Das Treffen mit den Kindern in der Schule in Mauretanien hat in Julia den unbedingten Wunsch geweckt, auch in Zukunft Hilfe in diese sehr arme Region Afrikas zu bringen.

Dazu Julia in einem Interview:

„Die Erlebnisse in Afrika haben mich sehr geprägt, in vielerlei Hinsicht. Ein Thema, das mich seither beschäftigt, ist die Armut in Afrika. Ich sah viele Kinder mit Lumpen bekleidet am Straßenrand im und mit Müll spielen. Die prekären medizinischen, hygienischen und wohnlichen Bedingungen, unter denen viele leben müssen, sind kaum vorstellbar. 

In den Schulen gibt es meist keinen Strom, da der zu teuer ist und viele Kinder können sich die Schule nicht leisten, weil kein Geld für Schulutensilien übrig bleibt. Als zukünftige Lehrerin ist mir natürlich bewusst, wie wichtig eine Schulausbildung ist. Denn nur wer lesen und schreiben kann, hat die Chance, der Armut den Rücken zu kehren. Nur durch Bildung ist es möglich etwas zu verändern.

Ein Dach über dem Kopf, ein voller Kühlschrank und ein warmer, trockener Platz zum Schlafen sind nicht überall selbstverständlich. Armut sucht man sich nicht aus, man wird in sie hineingeboren.
Daher beschloss ich zu helfen!“




Allerdings war der Weg, um diese Hilfe auch wirklich leisten zu können, ein sehr schwerer:

Das ganze Jahr über war Julia gehandicapt durch Verletzungen, konnte dadurch auch nur sehr wenige Sponsortermine wahrnehmen und schon gar nicht ein Training absolvieren für Ihr Vorhaben, dieses Jahr aktiv an der Rally teil zu nehmen, um die Kinder in Nouakchott wieder zu besuchen.

Zuletzt sorgte ein Bänderriss und ein Knorpelschaden im linken Knie für große Sorgen: nur sechs Wochen vor der von langer Hand geplanten Reise nach Dakar war es plötzlich nicht mehr sicher, ob Julia die Reise überhaupt wird antreten können!



Julia hat allerdings keinen Moment daran gezweifelt und noch aus dem Krankenbett heraus die geplanten Projekte (Benefiz-Theaterstück „Pension Schöller“, Weihnachts-Benefiz-Konzert, etc....) weiter organisiert, neue Sponsoren gesucht und gefunden und auch selbst an all den Veranstaltungen (auf Krücken!) teilgenommen, um zu zeigen, wie wichtig Ihr Vorhaben ist.






Und das ist es:
Education 4 Future ist nicht nur ein Verein, der sich über Reden definiert, sondern eine Einrichtung, die aktiv und sehr effektiv Hilfe bringt - und es ist Julia in Person.





Julia hat gesammelt, organisiert und bereits eine  Menge an Hilfsgüter vorab nach Frankreich geschickt, wo die Organisation des Africa Eco Race tatkräftig unterstützt und die Hilfsgüter mit auf die Reise nach Dakar nimmt - an dieser Stelle ein großes Danke an die Orga des Africa Eco Race 2015!



Heute früh hat Julia dann selbst Ihre Reise mit dem Rallyteam der Orga des Africa Eco Race 2015 angetreten!





Wir freuen uns sehr, dass sie Ihr Vorhaben umsetzen kann und wünschen Ihr viel Glück!

Stay tuned: Julia wird regelmäßig von der Reise berichten!

Dienstag, 9. Dezember 2014

Ein großes Versprechen einer großen Frau

Education 4 Future – Bildung für die Zukunft



Mauretanien/Nouakchott – 10. Jänner 2014 – ein Rückblick auf die Zukunft

Julia Schrenk hatte bereits im Juli 2013 - bei Ihrem Treffen als frisch gebackene Rally Queen mit der Rally-Legende und Africa Eco Race Organisator Rene Metge - einen Wunsch geäußert, der für ein Aufhorchen sorgte:




Julia wollte einer bedürftigen Schule in Mauretanien dringend benötigte Unterstützung zukommen lassen. Gemeinsam mit den Spezialisten der Fa. ÖKOVOLT aus Salzburg und dem Hauptsponsor, der Elite Service GmbH und Ulrich Wagner, ist dabei über Monate hinweg ein zweites Projekt neben der "Rally Queen" entstanden: Die Entwicklung, der Bau und schließlich die Lieferung und Inbetriebnahme einer autark arbeitenden Solarenergieanlage, die an den "Kaïma des petits kindergarden" in Nouakchott übergeben wurde. 



Die Erfahrungen die Julia dabei machte und die Eindrücke, die sie vor Ort gewonnen hatte, haben in Julia den Entschluss reifen lassen, mehr zu tun.

Julia dazu in einem Interview vor wenigen Tagen in St. Veit/Berndorf:

„Die Kinder in Mauretanien brauchen dringend unsere Hilfe! Das kann man mit nichts bei uns vergleichen: teilweise essen die Kinder aus Mülltonnen und teilen sich den Müll mit den Tieren. Viele sind krank und die meisten haben wenig Chance, dass sich ihr Leben ändern oder verbessern wird, weil es hinten und vorne an Allem fehlt. Zugang zu Bildung ist ein Weg, der künftigen Generationen eine Chance einräumen kann, um ein menschenwürdiges Leben zu leben – ich will hier aktiv etwas dafür tun!“


eine nachdenkliche Julia Schrenk beim Interview

Und Julia tut wirklich etwas:

Noch während der Rally im Jänner 2014 hat sie begonnen, Kontakte zu knüpfen, die ihr heute dabei helfen, Schulmaterialien in die Regionen entlang der Rallystrecke zu bringen!

Julia hat sich bei ihrem Vorhaben auch nicht durch die Verletzungen die sie sich bei den Trainings für das nächste Africa Eco Race zugezogen hat abbringen lassen und auch nicht aufgegeben, als schon klar war, dass sie dieses Jahr nicht starten wird können. 



Statt dessen hat sie den Verein Education 4 Future gegründet und sich daran gemacht, die notwendigen Mittel und Wege für Ihr Vorhaben zu organisieren – mit Erfolg: eine Reihe von Benefizveranstaltungen finden bereits statt und das dabei erzielte Spendengeld fließt 1:1 an die bedürftigen, weil Julia schon im Vorfeld dafür gesorgt hat, dass alle Nebenkosten durch Sponsoren abgedeckt sind!

Julia bei einer Benefizveranstaltung in St.Veit/Berndorf

Nun wird sie in wenigen Tagen – und mit Krücken statt dem Motorrad – als eine Art „Sonderbeauftragte“ mit dem gesamten Rallytroß von Saint Cyprien nach Dakar reisen um die Hilfsgüter selbst zu übergeben! Mit im Gepäck: Schulhilfsmittel für mehr als hundert Kinder und einem großen Versprechen, das sie in unser aller Namen abgibt:

wir haben Euch nicht vergessen!



Liebe Julia, mit großem Respekt vor Deiner Leistung, Deiner Integrität und Deinem Willen werden wir Dich bei diesem Vorhaben unterstützen und Deinen Weg mit Dir gehen.
In einer Zeit wie dieser bist Du für viele ein Zeichen geworden, eine Hoffnung und die französische Presse titelt hier nicht zu Unrecht: Empress Julia.

An alle Leser:

Bitte unterstützt auch ihr den Weg Julias und helft mit, Hoffnung zu den Kindern nach Afrika zu bringen! Besucht die Webseite von Julia „Education 4 Future“ und haltet Euch auf dem Laufenden!

Stay tuned!

Mittwoch, 19. November 2014

Operation "Knie"

"Darf's ein bisserl mehr sein?"


So, oder so ähnlich wird es sich wohl rund um den OP-Tisch am Montag abgespielt haben, als der behandelnde Chirurg von Julia festgestellt hat, dass außer dem Bänderriss im linken Knie dort auch noch gleich ein Knorpelschaden vorliegt!

Das hat nun zur Folge, dass der Zeitraum bis zur Wiedergenesung länger ausfällt, als von Julia gedacht und eingeplant.

Wäre, da nicht Julia selbst .....

In einem kurzen Interview zwei Tage nach der Operation, zeigt sie sich schon wieder zuversichtlich und präsentiert die Vorrichtung, die ihr dabei hilft, den Genesungsprozess so kurz als möglich zu halten:




Die Vorrichtung, die in den Bilder zu sehen ist, bewegt das frisch operierte Knie vollautomatisiert!
Täglich soll Julia damit mindestens sechs Stunden verbringen und dann sollte sie - so der behandelnde Arzt - das Knie in vier Wochen zumindest teilbelasten können und mit ein wenig Glück bis zum Beginn der Rally soweit fit sein, dass sie die Reise nach Dakar (Mit der ORGA im Truck) antreten kann.



Die Entfernung der Platte (nach dem Bruch im Knöchel) im rechten Fuß war dagegen unkompliziert und wie sie uns verraten hat, verspürt sie auch keinen Schmerz.
Apropos Schmerzen nach der Operation:
"Ich habe auch gleich gesagt, dass ich überhaupt keine Schmerzmittel möchte", so Julia und weiter: "Aber der Arzt hat dann gemeint, es würde den Heilungsprozess fördern."

Und angesprochen darauf, ob sie nun, da die Operation doch umfangreicher war als eingeplant, die Reise nach Dakar noch in der Planung hat, meint sie:
"Ja klar, das schaffen wir schon!"


So sei es!
Liebe Julia, wir halten Dir die Daumen und wünschen Dir gute Besserung!

Euch, liebe Leser und Leserinnen halten wir natürlich auf dem Laufenden!

Stay tuned!

Dienstag, 18. November 2014

Rückkehr einer Legende

The Queen is back!


Julia Schrenk hat seit ihrem Triumph beim Africa Eco Race 2014 eine geradezu abenteuerliche Reise von einem Ordinationszimmer zum nächsten hinter sich: nach einem unglücklichen Bruch im rechten Fuss folgte das Akutwerden eines offenbar "übersehenen" Bänderrisses im linken Knie.

Das hatte wieder zur Folge, dass Julia außer den offiziellen Presseterminen und Medienauftritten kein Training absolvieren konnte!

Heute (Montag, 16.11.2014) war nun der Operationstermin für gleich beide Blessuren: die Metallplatte im rechten Knöchel wurde entfernt und der Bänderriss im linken Knie wird operativ korrigiert.

Kurz vor dem OP-Termin (auf den Julia einige Monate warten musste!) haben wir uns mit ihr getroffen und über die Zukunft der "Rally Queen" gesprochen.

Dabei hat Sie uns auch gezeigt, wo die Platte wieder entfernt wird:

hier wird die zur Stützung operativ eingesetzte Platte wieder entfernt

das lädierte Knie - Bänderriss


Julia wird zwar aufgrund dieser Operationen und dem daraus resultierenden Trainingsverlust dieses Jahr nicht als Rennfahrerin am Africa Eco Race teilnehmen, ABER:

Der Wille dieser jungen Heldin ist geradezu unbezwingbar und das Wort "aufgeben" scheint in ihrem Wortschatz nicht zu existieren.

Die Bilder vom Treffen mit Ihr zeigen überdeutlich, wie motiviert und positiv eingestellt sie ist:




 
 

Was bedeutet das?

Sie wird dieses Jahr das Africa Eco Race mit einem ganz besonderen Anliegen begleiten!


Julia Schrenk hat in ihrem Rennen nach Dakar Station in Mauretanien bei einem Kindergarten gemacht und eine Solarenergieanlage von uns von der Firma Ökovolt übergeben:



Dabei hatte sie Gelegenheit, nicht nur die Kinder kennen zu lernen, sondern auch die Umstände und die Not - in der die Kinder leben und lernen müssen - zu erfahren.


Bei diesem Thema wird Julia sehr nachdenklich



Das Erleben dieser Umstände und die erfahrene Herzlichkeit und Dankbarkeit der Kinder hat Julia nachhaltig geprägt. Gleich nach Ihrer Rückkehr aus Dakar hat sie uns mitgeteilt, dass Sie eine Benefizveranstaltung machen möchte und der Erlös daraus den Kindern in dieser Schule (und auch in anderen Schulen) zugutekommen soll.

Das Vorhaben ist alles andere als leicht und Julia musste erfahren, dass Helfen nicht einfach ist. Viele bürokratische Hindernisse stellten sich in den Weg - ein eigener Verein ist gegründet worden, eine Struktur aufgebaut worden und nun ist Julia kurz vor ihrem nächsten Ziel angelangt:

Sie wird dieses Jahr die Rally nach Dakar - das Africa Eco Race 2015 - mit Unterstützung der ORGA, des Elite Racing Teams und der Elite Service GmbH als humanitäre Botschafterin begleiten und den Kindern in Nouakchott Schulsachen, Spielzeug und viele andere Dinge des täglichen Lebens bringen, die sie durch Ihre Aktion selbst erwirtschaftet hat!

Nicht einmal die Operation und die danach folgende Rehab-Zeit hält sie davon ab!

Die ORGA titelte in den letzten Aussendungen dazu:
"Now, we have an Empress: not Sissi, but Julia!"

Und da haben die Veranstalter recht: so ein Vorhaben umzusetzen ist wahrlich groß und gütig. Die vielen Entbehrungen, die Julia deswegen auf sich genommen hat, die vielen Hürden, die sie dafür überwunden hat und das große Herz, das sie antreibt, sind in vielen Belangen nur mehr an anderen großen Persönlichkeiten zu messen.

Julia, wir sind verdammt stolz darauf, Dein Team sein zu dürfen und werden Dich bei Deinem Vorhaben dieses Jahr voll unterstützen!

The Queen is back!



Bleib dran, denn es gibt noch viel zu berichten!

Donnerstag, 1. Mai 2014

Sport und Talk im Hangar-7

A Mens World?


Julias Geschichte - die Geschichte der Rally Queen - ist noch lange nicht vorbei: sie beginnt erst jetzt so richtig.


Julia Schrenk - mittlerweile stolze 25 Jahre alt - hat bereits ein Stück Motorsportgeschichte geschrieben. Die erste Österreicherin, die die Extrem-Rally "Africa Eco Race" gewagt und zu Ende gefahren ist. Die erste Österreicherin in diesem Sport, die es nicht nur in den Eurosportkanal mit einem eigenen Beitrag geschafft hat, sondern auch die Erste in diesem Sport, die eingeladen wurde, um im "Sport und Talk im Hangar-7" - quasi dem "Olymp" des Sport-Talks im deutschsprachigen Fernsehen - ihre Geschichte zu erzählen.






Eine gute Werbung für den Motocross- und Rallysport und ganz sicher ein kräftiges Lebenszeichen in diesem Männersport, dass es auch Frauen gibt, die sich nicht nur behaupten können, sondern selbst Zeichen setzen und Grenzen aufheben.

Was viele nicht wissen:
Julia hatte es auf Ihrem Weg zum Start der Rally nicht leicht. Viele waren der Meinung, das ist ein Fake, sie wird es nicht schaffen und überhaupt - was sie nicht alles falsch macht.
Nun, sie hat bewiesen, dass diese "Prophezeiungen" allesamt falsch waren, sich nicht von ihrem Ziel abbringen lassen und schlußendlich eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass Rallyfahren mit dem Motorrad keine Männerdomäne ist.



Nach dem Africa Eco Race 2014 hatte Julia ja leider einen Traingsunfall und sich den Knöchel gebrochen. Der ist mittlerweile wieder verheilt und Julia trainiert schon wieder für die nächste große Herausforderung: das Africa Eco Race 2015 - wo sie sich selbst hohe Ziele gesteckt hat.



Liebe Leute, dran bleiben - es lohnt sich, denn Julia  wird noch für einige Überraschungen sorgen...

In wenigen Tagen werden wir über das nächste große Projekt berichten.


Donnerstag, 16. Januar 2014

Ewartungen

Neid muss man sich verdienen ...


Das Africa Eco Race 2014 ist gefahren, aber die Rally ist noch nicht vorbei. In vielen Köpfen ist die Geschichte der 24-jährigen Berndorferin Julia Schrenk noch präsent und viele reden noch darüber.
Das freut uns, denn das war eines der Ziele des gesamten Projekts "Rally Queen": dass dieser Sport und das Flair dieser Abenteuer zurück in die Wohnzimmer der Zuseher und Leser kommt.
Ein anderes Ziel war es, allen jungen Talenten im Sport zu beweisen, dass es doch Sponsoren, Unternehmen und Unterstützer jeder Art gibt, die gerne fördern.
Und, dass dieser Sport Menschen unterstützt, die Hilfe brauchen.

Diese Ziele haben wir gemeinsam erreicht.


Julias Mitstreiter- zum Beispiel Martin Fontyn, der trotz einer gebrochenen Rippe Julia voll unterstützt hat - haben das ihre dazu beigetragen, dass die Berichterstattung über dieses Abenteuer Millionen Menschen erreicht hat.





Aber wo viel Licht ist, ist auch ein wenig Schatten und den wollen wir nicht unerwähnt lassen.
Gerade in den letzten Tagen lesen wir in einigen Foren und auf einigen Portalen, dass Julia Schrenk "unter den Erwartungen" geblieben sei....
Und das, mit Verlaub, ist völliger Schwachsinn: Julia Schrenk hat die gesetzten Ziele mehr als nur erreicht - sie hat sie um ein Vielfaches übertroffen und tatsächlich übermenschliches geleistet.
Warum:
Das Projekt "Rally Queen" hatte als Ziel, einer jungen Sportlerin aus dem Bereich Offroad die Möglichkeit zu geben, das Africa Eco Race zu bestreiten. Da wir wussten, wie schwierig und aufwendig schon das an den Start gehen bei so einem Event ist, war das die Erwartung, die wir in das Projekt gesetzt haben:
unsere Rally Queen musste bei Null anfangen und sich alles was zu so einer Rally gehört anlernen und antrainieren, damit sie überhaupt an den Start gehen kann.
Monate der Entbehrung, der Disziplin und der kleinen und großen Erfolge hatte Julia dabei erlebt. Und weil sie keine Profisportlerin ist, die aus solchen Events den Lebensunterhalt bestreitet, ging sie nebenbei arbeiten, studierte weiter und krempelte ihr ganzes Leben für diesen einen Event um.



Und damit hat sie die Botschaft, die wir allen Zusehern und Lesern zugänglich machen wollen, anschaulich gelebt: alles ist möglich, jede /jeder kann es schaffen.

Nun wird ihr Rennverlauf teilweise so dargestellt, als wäre es eine Erwartung gewesen, dass sie bis nach Dakar durchfährt - ja überhaupt ankommt. Das stimmt schlicht nicht - und wer sich auch nur ein wenig in die Geschichte des Africa Eco Race eingelesen hat - oder sich auch nur ein wenig darüber informiert hat, der weiß, dass gerade bei dieser Rally ein Durchkommen bei fast allen Teilnehmern - auch und gerade bei denen, die schon jahrelang Rallyerfahrung haben - viel mit Glück zu tun hat.
Das Ziel war es, die Rally Queen an den Start zu bringen - mit allen Auflagen. Und die waren gewaltig.



Wenn wir ein Jahr zurückblicken und uns den Rennverlauf des letzten Africa Eco Race ansehen, dann finden wir dort auch Österreicher, die Etappen ausgesetzt haben, weil sie erkrankt waren und dann als Helden gefeiert wurden...

Woher also dieses etwas unverständliche Machogehabe, dass diese junge Frau "unter den Erwartungen" geblieben sei?

Julia hat es sich selbst zum Ziel gesetzt, nach Dakar zu gelangen. In Zahlen ausgedrückt: 55,5 kg Mensch haben es sich in den Kopf gesetzt, 180 kg Metall und Kunststoff mehr als 5500 km durch unwegsamstes Gelände und Dünen zu prügeln, die so hoch sind, dass man meinen könnte es tun sich Berge aus Sand vor einem auf.



Der Sturz am zweiten Tag, der sie ohne ihres Zutuns blockiert hat (denn man darf hier nicht vergessen, dass ihr Motorrad zwei (!) Tage mit dem Schleppwagen der Orga unterwegs war) war einfaches Rennschicksal, das auch viele andere Fahrer erlitten haben. Rund einen Kilometer von ihr entfernt, kam auch der Vorjahreszweite zum Liegen - der obendrein fast schon in Frankreich ausgeschieden wäre. Auch er musste elend lange auf sein Streitross warten - darüber spricht man nicht.

Oder die Augenentzündung, die Julia beeinträchtigte: wer stößt sich daran, dass sie deswegen aussetzen musste? Im Gegenteil: sie hat trotzdem mit Schmerzen das Rennen fortgesetzt!
Bei anderen Fahrern wird das als unglaubliche Leistung hervor gestrichen - was es ja auch ist - bei Julia wird es "vergessen"?



Sie hat Dakar auf dem Motorrad erreicht und falls man auch das vergessen möchte: alleine!



Eines muss man hier auch erwähnen: Julia hat einen Zusammenhalt in den Fahrerlagern geschaffen, der gezeigt hat, dass bis auf ganz wenige Ausnahmen, alle Teilnehmer an diesem unglaublichen Abenteuer den Geist solcher Events verstanden haben. Es geht hier trotz allem um ein Miteinander.

Natürlich hat es während des Africa Eco Race weitaus bessere und schnellere Fahrer gegeben: Robert Theuretzbacher zum Beispiel, der insgeheim zum eigentlichen Gewinner mutierte. Fünf Etappen hat der sympathische Rallycrack gewonnen und zudem auch unsere Sympathien in einem ganz besonderem Ausmaß:
Als Julia überfällig war, hat er sofort den Vorschlag gemacht, aus dem Fahrerlager aufzubrechen und eine Suche nach ihr zu starten! Obwohl er nach einem harten Tag bestimmt keine Lust mehr verspürte in der Dunkelheit durch die Dünen zu rasen, und trotzdem nicht gezögert hätte, um den Rookie Julia Schrenk zu suchen...



Und das sind die Geschichten, die diese Rally schreibt - ein Zusammenhalt in der Rallygemeinschaft wenn ein anderer Teilnehmer abgängig ist.

Liebe Freunde, Julia hat außergewöhnliches geleistet und viele Zeichen auch für die Zukunft gesetzt. Und sie hat sich den Neid, der jetzt an manchen Ecken hervor gekrochen kommt hart verdient, denn Neid muss man sich verdienen...



Bleibt dran, denn eines ist gewiss: nach der Rally ist vor der Rally und es wird ein neues Abenteuer geben! Vielleicht sogar mit Dir?


Bewegte Bilder einer unglaublichen Reise!

 

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