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Donnerstag, 2. Januar 2014

Die Rally-Universität

Julia is back on the track!

Das Africa Eco Race wird unter den Fahrern ja nicht nur als gleichwertig wie die in Argentinien zu fahrende "Dakar" genannt, sondern in einigen Belangen als noch härter und anspruchsvoller betrachtet: die Universität bei den Marathonrallys!

Julia ist ja gestern in Schwierigkeiten gewesen und hat sozusagen erfolgreich "inskripiert" ! (Das Telefoninterview - Videofile - mit Julia findet ihr weiter unten im Text.)



Diese Rally hat es auch dieses Jahr in sich und forderte schon von Beginn Mensch und Maschine bis auf das Äußerste.

Die neuen Tracks sind nicht nur anspruchsvoll, sondern - wie es der gestrige Tag auch gezeigt hat, teilweise eine sehr schwere Herausforderung an die Navigation. Jean Paul Schlesser - der Seriensieger in der Autoklasse schlechthin - hat es so beschrieben: "Wir sind einfach in eine völlig andere Richtung gefahren als alle anderen und hatten damit recht."


Julia hat diesen Eingang in den Erg ebenfalls gefunden aber, wie sie in einem Telefonat vom Bivouac aus beschrieben hat, war der Sonenstand schon sehr niedrig und der Track kaum zu sehen.
Sie hat sehr gut navigiert und auch die Waypoints unterwegs in den Dünen gefunden, allerdings wurde es dann sehr schnell dunkel und sie ist über einen Dünenkamm abgestürzt.
Außer einer kurzen Benommenheit hat Julia aber Gott sei Dank keine Verletzungen oder Schäden davon getragen.
Das Bike hat ebenfalls kurzzeitig den Dienst quittiert und ist erst nach vielen Versuchen wieder angesprungen. Wenig später ist Julia an derselben Stelle im sehr tiefen Sand hängengeblieben, wie auch ein franzöischer Fahrer vor ihr. Gemeinsam mit Hilfe einer italienischen Reisegruppe, die unweit campiert hat, wurden der französische Teilnehmer und Julia aus dem Sand gezogen und die Fahrzeuge - so weit es ging - wieder flott gemacht. Bei Julias Bike hat sich die Batterie fast völlig entleert durch die vielen Anstartversuche.



Da es schon zu dunkel war, um in den Dünen - ohne ein zu hohes Risiko nehmen zu müssen - weiter zu fahren, hat Julia die Einladung der italienischen Reisegruppe angenommen und dort übernachtet, nachdem die Orga mittels Notsignal verständigt wurde.



Julia dazu: " Es war richtig nett - mit Spagetti und gutem Tee!"

Heute wurde sie dann per Heli abgeholt und vor wenigen Minuten in das Bivouac gebracht.
Erste Aussage von ihr: "Morgen werde ich starten und auch nach Dakar fahren!"

Diese Frau ist einfach unglaublich!



Auf der dritten Etappe hat es sich dann auch bewahrheitet, dass diese Rally keine Favoriten kennt und die Entscheidungen sich permanent ändern können:

Der Österreicher Robert Theuretzbacher mit der Startnummer 115 hat eine unglaubliche Performance an den Tag gelegt und die gewertete Special Stage gewonnen! Damit macht er auch einen großen Sprung in der Gesamtwertung nach vorne. Gratulation!

Einer der Mitfavoriten - der Marokkaner Harite Gabari mit der Startnummer 108 musste hingegen nach einem Sturz und einer damit verbundenen Schulterverletzung vorerst aufgeben und so, wie es aussieht, wird er dieses Rennen auch nach einer Pause nicht fortsetzen.

Der Vorjahressieger Martin Fontyn, der am gestrigen Renntag eine fantastische Leistung hingelegt hat, scheint in den offiziellen Listen von heute gar nicht auf und das Iri-Track System zeigt seine Startnummer weit entfernt von eigentlich Rennkurs.
Entweder ein Defekt beim Iri-Track System, oder Martin Fontyn ist aus noch nicht bekannten Gründen ausgeschieden.

Christian Horwath ist gemeinsam mit dem vierten Österreicher Stephan Breisach einen großen Teil der Stage gefahren und hat den Tag auf dem 16.ten Platz abgeschlossen.

Hier noch das Interview mit Julia am Telefon:



Stay tuned: diese Rally ist noch lange nicht zu Ende!
Julia wird morgen am Start stehen!

Bewegte Bilder einer unglaublichen Reise!

 

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