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Freitag, 3. Januar 2014

Rally Queen - En attendant Godot

Warten auf Godot?


Kommt das Bike, oder kommt das Bike nicht?

Frei nach dem Theaterstück "En attendant Godot" erleben Julia Schrenk und ihr Mechaniker Gerhard Baier zur Zeit eine sehr ähnliche Situation:

Sinnbefreites Warten im Nirgendwo, ohne Wissen um ein Ende.




Seit nunmehr zwei Tagen verschleppt sich der Rücktransport von Julias Rennmaschine immer wieder. Was umso frustrierender ist, als dass die liegengebliebenen Bikes anderer Fahrer inzwischen schon wieder im Bivouac sind - nur Julias Motorrad nicht.

Abgesehen von der saftigen Zeitstrafe, die Julia jetzt aufgebrummt bekommt, ist es noch viel mehr ihr unbändiger Wunsch, das Rennen zu fahren, der im Moment nicht erfüllt wird und schwer auf ihr lastet.
Julia hat schwer und hart dafür gearbeitet, um beim Africa Eco Race dabei sein zu können. Sie hat viele Entbehrungen in Kauf genommen, sich gegen eine Vielzahl von Bewerberinnen durchgesetzt und will jetzt zeigen, dass sie zu Recht bei diesem Rennen mitfahren kann.


Nun, zwei Tage lang nicht fahren zu können, ist schon sehr hart, aber wie die vergangenen Jahre gezeigt haben, nicht das Ende der Rally: Jedes Jahr erwischt es Topfahrer, die dann ein oder zwei Tage aussetzen müssen und am Schluß dennoch aufgrund der vielen Besonderheiten der Rally (nur rund 50 % kommen überhaupt durch, andree Fahrer verlieren Stunden über Stunden auf den harten Tracks, etc...) nicht nur das Ziel in Lac Rose erreichen, sondern auch noch mit einer überraschenden Platzierung dazu. Christian Horwath zum Beispiel musste letztes Jahr ebenfalls einen Tag aussetzen und belegte dann im Endklassement den sechsten Platz.


Julias großer Traum, in Dakar durch das Ziel zu fahren ist also noch lange nicht ausgeträumt und das "Warten auf Godot" hat vielleicht sogar etwas positives: die Kräfte werden nicht so schnell verschlissen.

Und wie geht es Julia und Gerhard selbst mit der Situation?

Sie machen das Beste daraus: Julia holt sich Tipps, trainiert und lernt und Gerhard hilft anderen Mechnikern dabei, die Fahrzeuge flott zu bekommen.




Die gute Nachricht des Tages ist die, dass Teampartner Christian Horwath offenbar keine gebrochene Rippe hat (auch wenn eine Prellung unter umständen sogar schmerzhafter sein kann) und das Rennen weiter fahren kann!



Stay tuned! Das Rennen geht weiter: Morgen - so Godot doch kommt - geht Julia an den Start!

Bewegte Bilder einer unglaublichen Reise!

 

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